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Calenberger Zeitung, 03.11.2004 |
Redecke hat für jeden ein offenes OhrNeuer Argestorfer Ortsbürgermeister will sich für einen Treffpunkt einsetzenVON FLORIAN ARP Argestorf. „Neue Besen kehren gut“, meint Martin Redecke (SPD). Der 36-Jährige ist neuer Ortsbürgermeister von Argestorf und will sein Amt nutzen, um seine Wahlheimat „wohnenswert“ zu gestalten. |
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Als Martin Redecke aus Hannover wegziehen wollte, stand für ihn fest: „Es muss Richtung Deister gehen.“ In Argestorf fand er im Oktober 1990 für sich und seine Familie eine Wohnung, später eine größere, bis er schließlich ein Haus kaufte. Da das neue Eigenheim „renovierungsbedürftig“ ist, investiert der Polier momentan viel Zeit in Reparaturen. Langweilig würde es Redecke auch ohne die Arbeiten am Haus nicht werden. Als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr und Vater von drei Kindern ist er ständig auf Trab. „Wir haben uns schnell in Argestorf eingelebt“, erklärt Redecke. „Es ist hier nicht so anonym wie in der Stadt, Jeder kennt jeden.“ Zudem begeistert ihn die Landschaft rings um das Dorf. „So muss es sein“, findet er. Und damit es so bleibt, hat sich Redecke als Ortsbürgermeister viel vorgenommen. Er will einen Platz am Dorfgemeinschaftshaus einrichten, der den Argestorfern als Treffpunkt zum Beispiel bei Feiern dienen soll. Außerdem wünscht er sich, dass sich die Vereine öfter austauschen. „Missverständnisse entstehen oft durch fehlende Kommunikation“, sagt Redecke. Für seine Mitbürger will er „immer ein offenes Ohr“ haben. „Ich möchte jedem, sofern es in meiner Macht steht, helfen.“ |
Martin Redecke |